Vermeide diese 5 Fehler bei der Kundenakquise für deinen Blog

Vermeide diese 5 Fehler bei der Kundenakquise für deinen Blog

Du willst so richtig mit deinem Blog durchstarten und suchst jetzt nach Kooperationspartnern. Eigentlich gar nicht so schwer, große Unternehmen haben Werbebudget und die Produkte passen auch irgendwie auf den Blog. Einfach anrufen und los gehts?! Nicht ganz: Einige Fallstricke lauern auch bei der Kundensuche für deinen Blog.

Erst neulich habe ich über Blogkooperationen geschrieben (das liest du hier), aber wie findest du eigentlich deine Kooperationspartner? Und welche Fettnäpfchen lauern bei der Kundenakquise für deinen Blog? Das möchte ich dir hier zeigen:

Vermeide diese 5 Fehler bei der Kundenakquise

1 Das Unternehmen passt nicht zum Blog

Du siehst Kunde X bei einem Bloggerkollegen: “WERBUNG” prangt in dicken Lettern im Beitrag. Du reibst dir gedanklich schon die Hände, bei Unternehmen X rollt der Rubel und du hättest auch gerne etwas davon. Leider macht dein Kollege in Beauty und du bist eher der typische Outdoorblogger: Frage dich ehrlich – wirkt das noch authentisch? Nichts gegen Pflege unterwegs, aber passt das Produkt oder der Kunde tatsächlich zum Blog? Bestenfalls sorgst du beim Kunden X mit deiner Anfrage für Erheiterung.

2 Serienbriefe bei der Kundenakquise – bitte nicht

Bestens, gleich mal 50 Unternehmen mit ein und demselben Anschreiben beglücken; wofür wurde denn bitte die Serienbriefoption entwickelt? Das funktioniert auch mit der Email; und womöglich auch noch in CC statt BCC (Datenschutz lässt unter Umständen grüßen). Bekomme ich solche Anschreiben, ignoriere ich sie meist. Das machen deine potenziellen Kooperationspartner zu 90 Prozent genauso. Ein individuelles Anschreiben, mit Bezug auf Firma und Produkt und einer konkreten Idee hat eher die Chance auf eine positive Antwort. Frage dich selbst: Worauf würdest du eher reagieren?

3 Kaltakquise- Grauzone oder nur geduldet?

Kaltakquise bedeutet, Kunden zu kontaktieren, mit denen du bisher keinen Kontakt hattest. Normalerweise ist Kaltakquise über Anrufe oder E-Mails auch im B2B-Bereich nicht erlaubt. Aber keine Regel (in dem Fall Gesetz) ohne Ausnahme: Könnten deine Kooperationspartner an deinem Angebot Interesse haben, darfst du sie ohne vorherige Einwilligung kontaktieren. Hier kommt Punkt 2 zum Tragen: Das Anschreiben oder der Erstkontakt sollte im Bezug zum Unternehmen stehen. Das kann eine allgemeine Information sein (“Hallo, mich gibt es auch im Internet”) oder bereits konkrete Vorschläge zum Produkt (“Meine Idee einer erfolgreichen Kooperation mit Produkt X ist…”). Beherzige gerade hier Punkt 1 – das Unternehmen soll zum Blog passen.

4 Mann, Frau oder anderes Unternehmen?

Peinlich wird es, wenn du deine Kooperationspartner mit falschem Namen anschreibst. Ganz ehrlich, ich ziehe da schon meine Schlüsse, wenn ein Anschreiben mit “Liebe Susanne” bei mir aufpoppt. Deutet auf Punkt 2 hin – Serienbriefe. Aber auch Nachnamen haben ihre Tücken: Ein “von”, ein “van” und auch ein “Dr.” gehört zum Namen. Das ist, als wenn ich den Nachnamen “Müller” mit “Müll” abkürze. Prickelnd, oder? Wenn du dir beim Vornamen unsicher bist, ob weibliche oder männliche Anrede gefragt ist, frag Google oder antworte neutral (z.B. “Hallo Luca, ich nehme Bezug auf…”).

5  Fehlende Strategie – Du bietest dem Kunden keine Lösung

Wer Erfolg im Geschäftsleben haben will, braucht eine Strategie. Das gilt auch für Blogger. Klar, mit Glück schaffen es einige Blogger ohne viel Aufwand “nach oben”. Richtige Zeit, richtiger Ort und so. Aber das ist die Ausnahme, Leute! Blogger wie du und ich arbeiten hart für den Erfolg, für unseren Verdienst. Wir schaffen Mehrwert oder Unterhaltung und hätten gerne was vom Kuchen ab. Was also tun? Nur so dahindümpeln und hin und wieder auf Emails reagieren? Ja, kannst du machen. Langfristig braucht es jedoch eine klare Strategie, soll heißen, du misst deine Ziele. Das ist nicht so aufwendig wie es klingt. Dazu folgt in Kürze auch ein Blogbeitrag.

“Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.” Lucius Annaeus Seneca

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